Donnerstag, 09.09.2010
Daß wir noch mannischmal im Garten am Haus schlampampsen können
Goethe und seine Gärten
Lesung mit Antje und Martin Schneider, Berlin
Gabriele Müller, Klavier
Der Dichter als Gartenplaner, als Botaniker, Gartennutzer und praktizierender Gärtner, der Lust und Frust des Gärtners erfährt, denn - auch zu Goethes Zeiten wurde der Salat von den Schnecken gefressen, oder man überlegte, welche Gemüse und Kräuter für die notwendige Selbstversorgung anbaut werden sollten. Es kommen zu Wort: Goethes Lebensgefährtin Christiane Vulpius, der Sohn August von Goethe, Zeitgenossen wie Wieland, Bertuch, Bettina von Arnim, der Hofgärtner Dietrich und natürlich der Dichterfürst selbst.
Ort: Augustinussaal
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene: ¤ 6,00
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Freitag, 10.09.2010 - 08.10.2010
GALERIE IM AUGUSTINUM
Josef Rues
Aquarelle und...
Vernissage zur Ausstellung

Farbstark und ausdrucksvoll. So können die Aquarelle von Josef Rues bezeichnet werden. Die Eindrücke vieler Reisen wurden von ihm in seinen Bildern verarbeitet: Landschaften, Stillleben und Dinge des täglichen Lebens. Die Bilder ziehen den Betrachter in ihren Bann, man läuft Gefahr, sich in den kräftigen Farben und fremden Landschaften zu verlieren. Malkasten und Pinsel sind ständige Begleiter in Josef Rues# wenigen Urlaubstagen und der knapp bemessenen Freizeit. Sein Malstil findet besonders in Frankreich große Anerkennung und wurde durch viele Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland gewürdigt.
Die Ausstellung ist bis 8. Oktober zu sehen.
Ort: Galerie/Augustinussaal
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: frei
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Montag, 13.09.2010
Eine Reise ins Märchenland
Kalif Storch und Der Kleine Muck von Wilhelm Hauff
Lesung mit Henning Westphal aus Berlin

Der Kalif Chasid zu Bagdad und sein Großwesir kaufen von einem Krämer ein Pulver, mit dem sie sich in Tiere verwandeln können. Allerdings verstoßen die beiden gegen die Auflage, nicht lachen zu dürfen. Sie müssen Störche bleiben, weil sie durch das Lachen den Zauberspruch vergessen haben. Das scheinbare Unglück der beiden Freunde ist jedoch ein verschlüsseltes Glück: Indem sie auf die gefiederte Artgenossin treffen, offenbart sich die Sinnhaftigkeit ihrer Verwandlung in mehrfacher Hinsicht. Auch der kleine Muck hat kein leichtes Schicksal. Wegen seines zwergenhaften Wuchses wird er von zu Hause fortgejagt und muss sich in der Fremde mit List und Zauberei durchsetzten. Henning Westphal nimmt Sie mit auf eine Reise der Karawane in die zauberhafte orientalische Welt des Wilhelm Hauff.
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene: ¤ 6,00
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Dienstag, 21.09.2010
Trommeln für die Seele
Baobab - das Konzert
Baobab Culture Troupe aus Ghana
Die "Baobab Culture Troupe" entstand 2004. Traditionelle Tänze und Musik Ghanas - aber auch aus anderen westafrikanischen Ländern - werden inzwischen nahezu professionell "auf die Bühne gebracht". Dazwischen spielt die Gruppe kleine Tanzdramen, in denen z. B. zu HIV/Aids oder Teenagerschwangerschaften Stellung bezogen wird. Die DarstellerInnen sind zwischen 9 und 17 Jahren alt. Es erwartet Sie ein berührender, rasanter und schwungvoller Auftritt.
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Eintritt frei, um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten.
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Mittwoch, 22.09.2010
REISEN UM DIE WELT
Engadin
Diavortrag mit Lothar Himmel, Baden-Baden

Engiadina - Land am Inn. Das Engadin ist die großartige Verbindung von Natur und Kultur. Hermann Hesse dichtete am Fuße der Bernina-Gruppe, Richard Strauss komponierte und Friedrich Nietzsche verfasste am Silser See seinen berühmten Zarathustra. Ganz oben fesseln die Berninagipfel, Träume aus Fels und Eis, tief unten die alten Engadiner Dörfer mit ihren Bauernpalästen; dazwischen funkelt der Lichtzauber türkisfarbener Bergseen. Über drei Monate lang war Lothar Himmel im Engadin und seinen Nachbartälern Bergell, Puschlav und Münstertal zu allen Jahreszeiten unterwegs. Der Zauber dieses Hochtals in Graubünden zieht ihn bis heute immer wieder zurück.
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: ¤ 7,00
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Freitag 24.09.2010
CINEMA AUGUSTINUM
Die Eleganz der Madame Michel
Literaturverfilmung nach dem Roman von Muriel Barbery

Madame Michel ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. Um ihre Ruhe vor den herablassenden reichen Bewohnern des Hauses zu haben, versteckt sie ihre Leidenschaft für Bücher sorgfältig und schlüpft in die Rolle der kratzbürstigen Concierge. Auch die hochbegabte elfjährige Paloma, ebenfalls Bewohnerin des Hauses, lebt in ihrer eigenen Welt. Längst hat sie durchschaut, wie ärmlich ein Leben im Luxus sein kann und beschließt, sich am Tag ihres 12. Geburtstags das Leben zu nehmen, sollte sie nicht etwas entdecken, was das Leben lebenswert macht. Beider Schicksal wandelt sich jedoch mit dem Einzug des geheimnisvollen Japaners Kakuro Ozu.
Komödie Frankreich/Italien 2009, 100 Min., FSK ab 12 J.
Regie: Mona Achache, Darsteller: Josiane Balasko, Garance Le Guillermic, Togo Igawa u. a.
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: ¤ 6,00 Schüler/Stud: ¤ 4,00
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Mittwoch, 29.09.2010
KONZERTABONNEMENT
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim & Rie Koyama, Fagott

Ein frischer, packender musikalischer Zugriff und stilistische Vielfalt von der Alten bis zur Neuen Musik sind die Erkennungszeichen des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim unter der Leitung von Sebastian Tewinkel. Die 19jährige Fagottistin Rie Koyama ist mehrfache Preisträgerin und konzertiert regelmäßig mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem internationalen Mahler-Orchester.
Hören Sie: Mozart: Divertimento F-Dur KV 138, Dvorak: Notturno H-Dur für Streichorchester op. 40, Francaix: Divertissement für Fagott und Streicher,Turina: La oración del torero für Streicher und Albéniz: Cantos de Espana
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: ¤ 27,00 Schüler/Stud.: ¤ 5,00
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Donnerstag, 30.09.2010
ÜBER GOTT UND DIE WELT
Der Zauber der Worte
Dr. Ilze Kezbere, Textlesung & Violine
Dr. Andreas Rössler, Textlesung & Klavier
Prof. Gerd Theißen, Moderation & Gitarre

Musikmeditation zum Thema Religion und Dichtung
Nach Musik und Malerei soll in dieser Musikmeditation die Dichtung im Zentrum stehen. Die Bibel hat nicht nur in vielen Dichtungen ihr Echo gefunden. Seit J. G. Herder hat man sie auch selbst als Dichtung verstanden. So wie Dichtung den Menschen die Augen für diese Welt öffnet, so soll die Bibel die Augen für Gott öffnen. Sie tut das mit Geschichten und Bildern, die man oft als Poesie verstehen darf. Auch, wenn man damit nicht allen Bibeltexten gerecht wird, lohnt es sich doch, Bibeltexte und Dichterworte nebeneinander zu setzen. Sie spiegeln sich ineinander.Begleitet werden die Texte durch die Musik von Ludwig van Beethoven, Niccolo Paganini und Antonin Dvorak.
Ort: Stiftstheater
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Eintritt: frei
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